Über mich:

 

Michael Schwab, geboren am 1. Januar 1968 in Wien, Vater von drei Kindern im Alter von 10, 19 und 26 Jahren. Gelernter Industriemechaniker und Solarteur, 8 Jahre Geschäftsführer einer Handelsfirma.

Seit 2006 Fußball-Jugendtrainer bei der SG Concordia Eschersheim, zeitweise dort auch Jugendleiter, Sport- und Schwimmlehrer an der Engelbert-Humperdinck-Schule, Life Kinetik Trainer, diverse Fußball AGs , Trainer des Litcam Projektes "Fußball trifft Kultur", Referent „Integration durch Sport“ und "Nein! zu Diskriminierung und Gewalt!", Übungsleiter „Mehr Bewegung in den Kindergarten“, verschiedene Projekte zur Gewaltprävention …

 

"Meine" Sportarten sind Fußball, Schwimmen, Klettern, Skifahren, Boxen, Tennis, Segeln, Tauchen.

 

Im Alter von 22 Jahren spürte ich eines Tages Schmerzen beim laufen, die mit der Zeit immer unangenehmer wurden. Irgendwann ging ich zum Arzt, dessen Diagnose lautete: Hüftkopfnekrose beidseits. In meinem Alter? Also ab zu einem anderen Orthopäden, nur – der sah das gleiche. Und ich mich im Rollstuhl. Es begann ein neues Kapitel in meinem Leben: Krankenhäuser, Operationen, Reha, immer wieder monatelang auf Krücken laufen. Jahrelang war jeder Meter Weg nur unter Schmerzen und großer Anstrengung möglich, ich konnte nicht mal mehr gemütlich sitzen oder liegen. Erstaunlich was man da plötzlich alles gerne machen würde, wenn man weiß, dass es nicht geht.

Nach 8 Jahren Quälerei bekam ich endlich die erlösenden Prothesen "eingebaut". Wieder zuerst die OP auf einer Seite, dann wieder 3 Monate lang entlasten, sprich mit Krücken laufen und dabei nur auf einem Bein auftreten, dann OP auf der anderen Seite und das gleiche von vorne. Aber dann fing ich langsam wieder an normal zu gehen, wurde wieder beweglicher und hatte vor allem: keine Schmerzen mehr!

 

Das ganze hat mein Leben verändert. Die meisten Menschen wissen gar nicht was es für ein Geschenk ist, sich frei und ohne Schmerzen bewegen zu können. Und welche Lebensqualität man einbüßt, wenn auf einmal diese Leichtigkeit nicht mehr da ist - mir war das vorher auch nicht bewusst. Heute bin ich dankbar für diese schwierigen Jahre, denn so habe ich erfahren, wie toll man sich mit und in seinem Körper fühlen kann, wenn man diesen wahrnimmt, spürt und auch regelmäßig fordert.

 

Das ist es, was ich weitergeben möchte und ich habe festgestellt, dass mir das gut gelingt, weil andere merken, dass ich wirklich weiß wovon ich spreche.